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Singen – Das es sich lohnt, Gebäude gegen Hitze und Kälte zu dämmen, machte die Eiswette in der Singener Innenstadt zum Finale am Samstagmorgen deutlich. Von den 1000 Litern Eis, die in einem Block ungekühlt in einem Häuschen gelagert hatten, waren noch 835 Liter übrig.

Unerwartet viel Eis war bei der Energie-Wette in Singen übrig geblieben. Trotz Sommerglut tauten nur 16 Prozent der Tonne Eis, die ungekühlt und isoliert in der City stand. Unser Bild zeigt hinten von links Moderator Jörg Braun vom SÜDKURIER, Christian Leitow von FX Ruch, Jürgen Becker von der Thüga Energie sowie Oberbürgermeister Oliver Ehret zusammen mit Kindern, die sich über die coole Aktion freuten. Lediglich 165 Liter flossen als Wasser aus dem Eishäuschen.Mehrere Partner hatten sich zusammen gefunden, um das Thema Energiesparen ins öffentliche Blickfeld zu rücken: Stadtverwaltung, Thüga Energie, FX Ruch und SÜDKURIER hatten eine Gemeinschaftsaktion gestartet. Vor vier Wochen, als der Sommer noch nicht in Sicht war und nachts fast Bodenfrost drohte, war der Kubikmeter Eis in ein kleines gelbes Häuschen gepackt worden. Gut isoliert, mit Dämmstoffen, wie sie zum Hausbau verwendet werden.Einen Monat lang stand der Eisblock daraufhin in der Innenstadt. Ohne Kühlung, einfach so. „Wir sind gespannt, was übrig blieb“, sagte Christian Leitow von FX Ruch, als er mit Oberbürgermeister Oliver Ehret und Jürgen Becker von der Thüga Energie in Singen das verschlossene Haus entriegelte. Bei jeder dieser Eiswetten sei das Ergebnis ein anderes gewesen. Nun kam ein weiteres hinzu: Nur 16,5 Prozent des Eises war geschmolzen, stellte sich heraus, als OB Ehret Eimer um Eimer Wasser abließ.„Damit habe ich nicht gerechnet, nach dieser Sommerhitze die vergangenen zwei Wochen“, gestand Ehret den ebenfalls verblüfften Zuschauern, die sich rund um das Eishäuschen eingefunden hatten. Wäre doch Singens Rathaus auch so gut isoliert wie dieses Test-Haus, meinte das Stadtoberhaupt. Die Bürger hatten in den vergangnen Wochen schätzen können, wie viel Eis schmelzen würde. Die Antworten waren in mehreren Bereichen möglich. Wer auf „höchstens 20 Prozent“ getippt hatte, lag richtig. Aus diesen Teilnehmern des Wettbewerbs wurden die Gewinner gezogen. Carmen Okle gewann den Hauptpreis, eine Übernachtung im „coolen“ Iglu-Hotel auf der Zugspitze. Hans Okle gewann eine Energieberatung bei der Thüga und Renate Neidig darf sich über einen Einkaufsgutschein freuen. Schüler der Klasse 11 der Hohentwiel-Gewerbeschule errechneten, dass 847 Kilo Eis übrig bleiben müssten. Sie lagen fast goldrichtig. Ein Super-Ergebnis!Glück hatten auch die ersten 200 Zuschauer des Eis-Spektakels. Sie bekamen von den Aktionspartnern jeweils eine kostenlose Portion Speiseeis spendiert.  Alles in allem eine tolle Aktion, so die Aussagen vieler Teilnehmer und unserer Partner. Mein besonderer Dank gilt unserem Patrick Ehinger, für die gelungene Organisation und Durchführung.

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